Ersatzteil Fichtenstange für Großjurte 510

Ersatzteil Fichtenstange für Großjurte 510
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Ersatzsegmente für Fichtenstange 510.

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Das Mittelstück mit 1,50m Länge hat zwei verzinkte Stahlrohrhülsen. Ein Endstück hat 1,80m... mehr
Produktinformationen "Ersatzteil Fichtenstange für Großjurte 510"

Das Mittelstück mit 1,50m Länge hat zwei verzinkte Stahlrohrhülsen. Ein Endstück hat 1,80m Länge. Für eine komplette Stange mit 510cm benötigt man ein Mittelstück plus zwei Endstücke. Die Komplettstange ist unter der Art.Nr. 1440510 hier im Webshop günstig bestellbar.

Hinweis: Höhe der Bindung sollte bei 4,80 - 5m liegen.

Jede Stange wiegt mit ihren 3 Teilen ca. 12kg, d.h. ihr müsst für den Transport entprechende Mittel einplanen.

Hinweis vom Hersteller zur Rissbildung und Haltbarkeit der Stangen:
Das bei unseren Steckstangen eingesetzte Holz ist Restholz aus heimischer Forstwirtschaft.
Für die Steckstangen wird das Holz auf Maß gefräst, auf Länge geschnitten und anschließend kesseldruckimprägniert. Nach der Imprägnierung haben die Stangen einen höheren Feuchtigkeitsgehalt - das ist normal und lässt sich nicht vermeiden.
Neue Stangen sind dadurch schwerer als ältere, da die Feuchtigkeit mit der Zeit verdunstet und das Holz schrumpft. Hierbei entstehen fast immer Längsrisse.
Ob die Stangen Risse bekommen, und wie groß die Risse werden, hängt auch von der Trocknungsgeschwindigkeit ab. Eine schnelle Trocknung verursacht große, tiefe, lange Risse. Eine langsame Trocknung eher kleine Risse.
Selbst wenn die Stangen ständig draußen liegen und der Witterung ausgesetzt sind, bilden sich in der Regel diese Längsrisse.
Unsere Erfahrung zeigt, dass das Stangenholz sogar zum Reißen neigt, wenn eine Seite nass ist und die andere Seite von der Sonne stark beschienen wird.
Ein ähnlicher Effekt entsteht, wenn neue oder nasse Stangen einseitig vom Jurtenfeuer erhitzt werden. Hier ist der Rissbeginn häufig sogar hörbar.
Wird die Haltbarkeit der Stangen durch die Rissbildung beeinträchtigt?
Soviel vorweg: Die Risse sind eine natürlich Erscheinung und haben - bei normaler Anwendung - keine Auswirkung auf die Stabilität.
Das häufig verwendete Fichtenholz ist als ein langfaseriges Holz sehr schwer auf einen Schlag durchzubrechen. Und je steiler die Stangen stehen, desto höher können sie belastet werden.
Bei einem Jurtendreibein liegt die Belastung, die entsteht um ein Jurtendach hoch zu ziehen, bei etwa 30 bis 50 kg. (Es genügt eigentlich schon eine Last von 20 kg um das Dach ausreichend straff zu spannen.)
Es ist also bei 3 Stangen lediglich von einer Belastung von ca. 10 bis 20 kg pro Stange auszugehen.
Eine übliche Beanspruchung und Aufstellweise – auch bei fast völlig längs gespaltenen Stangen – stellt normalerweise bei den Steckstangen keine Bruchgefahr dar.
Die Risse können klein gehalten werden, wenn die Stangen ca. ein Jahr lang vorgetrocknet werden. Hierfür empfiehlt sich die Lagerung der Stangen in nicht beheizten Räumen, um zu schnelles Trocknen zu minimieren.

Eine untypische Beanspruchung der Steckstangen wäre etwa, das Verlängern der Stangen für ein außen, über der Jurte stehendes, Dreibein. Die Steckstangen sind für diesen Einsatz nicht vorgesehen.
Risse in Bauholz kommen übrigens häufig vor. Schaue dir einmal alte Fachwerkbauten an. Hier siehst du nicht selten handbreite, klaffende Risse in den Balken. Die sind oft schon seit Jahrzehnten vorhanden, ohne die Stabilität wesentlich zu beeinträchtigen.

Technische Informationen
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